Wir haben 3 Mio. SEK beantragt und 3,5 Mio. SEK Kapital aufgenommen sowie 0,5 Mio. SEK Unterstützung von Vinnova und ein Innovationsdarlehen von Almi über 0,5 Mio.; also insgesamt 4,5 Mio. SEK. Wir haben Investoren mit sehr relevanter Kompetenz für das Unternehmen gewonnen, die unsere Sicht teilen, wie wir das Unternehmen langfristig entwickeln und aufbauen wollen, erzählt Peter Carlsson, CEO und Mitgründer.
Fantastisch! Erzählen Sie uns von der Idee hinter imvi labs und von Ihrer bisherigen Reise?
Die Idee hinter imvi entstand, um einer früheren Freundin von Michael zu helfen, die an einer sogenannten Vergenzinsuffizienz litt, einem Augenkoordinationsproblem, das dazu führt, dass man nicht lange lesen kann, da das Gehirn durch dieses Sehproblem überlastet wird. In Zusammenarbeit mit dem Karolinska Institutet wurde eine sehr effektive Methode und Lösung entwickelt, um die Koordination der Augen im Gehirn zu trainieren, die auch in der EU und den USA patentiert wurde.
Mehrere Studien wurden durchgeführt, und dabei wurde etwas unerwartet entdeckt: Dieses Training hatte auch einen großen Einfluss auf die Lesegeschwindigkeit bei sehr breiten Gruppen, bis zu 50–80 % der gesamten Bevölkerung verbessern ihre Lesefähigkeit. Es wurde auch festgestellt, dass Personen mit Dyslexie und ADHS durch Training und Verbesserung ihrer Augenkoordination ihre Lesefähigkeit steigern können. Über 2000 Personen haben mit unserer Desktop-Lösung mit 3D-Bildschirm trainiert, wobei 99 % derjenigen, die das Training abgeschlossen haben, eine verbesserte Augenkoordination erzielten. Wir entwickeln jetzt eine Lösung mit einer App für Mobiltelefone zusammen mit VR-Brillen, um das Sehen effektiver trainieren und das Geschäft skalieren zu können. Damit das Training erfolgreich ist, muss es durchgeführt werden, genau wie bei jedem anderen Training. Und um das Training unterhaltsam zu machen, wird man z. B. während des Trainings YouTube schauen können.
Was passiert in den nächsten 12–24 Monaten, jetzt wo Sie eine Investition erhalten haben und auf den Markt gehen wollen?
Wir senden jetzt eine erste Version der neuen App an das Karolinska Institutet, um die optische Wirkung zu messen.